Der THTR-Rundbrief

Newsletter XXV 2024

16. Juni bis ...

***


  2024 2023 2022 2021
2020 2019 2018 2017 2016
2015 2014 2013 2012 2011

Aktuelles+ Hintergrundwissen

Die PDF-Datei "Nuclear Power Accidents" enthält eine Reihe weiterer Vorfälle aus verschiedenen Bereichen der Atomindustrie. Einige der Ereignisse wurden nie über offizielle Kanäle veröffentlicht, so dass diese Informationen der Öffentlichkeit nur auf Umwegen zugänglich gemacht werden konnten. Die Liste der Zwischenfälle in der PDF-Datei ist daher nicht zu 100% identisch mit "INES und die Störungen in kerntechnischen Anlagen", sondern stellt eine Ergänzung dar.


4. Juni 2008 (INES 0 Klass.?) Akw Krsko, SVN

6. Juni 2008 (INES 1) Akw Philippsburg, DEU

8. Juni 1970 (INES 4 | NAMS 3,6) Atomfabrik LLNL, Livermore, USA

9. Juni 1985 (INES 4) Akw Davis Besse, USA

10. Juni 2009 (INES 2) Atomfabrik Cadarache, FRA

10. Juni 1977 (INES ? Klass.?) Akw Millstone, USA

13. Juni 1984 (INES ? Klass.?) Akw Fort St. Vrain, CO, USA

14. Juni 1985 (INES ? Klass.?) Nuklearzentrum Constituyentes, ARG

16. Juni 2005 (INES ? Klass.?) Akw Braidwood, IL, USA

17. Juni 1997 (INES ? Klass.?Atomfabrik Arsamas-16, Sarow, RUS

17. Juni 1967 Chinas 6. Nukleartest Lop-Nor/Taklamakan, Xinjiang, CHN

18. Juni 1999 (INES 2) Akw Shika, JPN

18. Juni 1988 (INES ? Klass.?) Akw Tihange-1, BEL

18. Juni 1982 (INES ? Klass.?) Akw Oconee, USA

18. Juni 1978 (INES ? Klass.?) Akw Brunsbüttel, DEU

19. Juni 1961 (INES 3 | NAMS 4) Atomfabrik Windscale/Sellafield, GBR

21. Juni 2013 (INES ? Klass.?) Akw Kuosheng, TWN

23. Juni 2012 (INES 1 Klass.?) Akw Rajasthan, IND

26. Juni 2000 (INES 1 Klass.?) Akw Grafenrheinfeld, DEU

28. Juni 2007 (INES 0 Klass.?) Akw Brunsbüttel, DEU

28. Juni 2007 (INES 0 Klass.?) Akw Krümmel, DEU

28. Juni 1992 (INES 2) Akw Barsebäck-2, SWE

29. Juni 2005 (INES ? Klass.?) Akw Forsmark, SWE

30. Juni 1983 (INES ? Klass.?) Akw Embalse, ARG

 

Wir sind immer auf der Suche nach aktuellen Informationen. Wer helfen kann, sende bitte eine Nachricht an:
nukleare-welt@reaktorpleite.de

 


18. Juni


 

EnergiewendeGreenwashing | Werbeverbot

UN-Guterres fordert Boykott von Werbung für fossile Treibstoffe

Solche Werbung trage zur Zerstörung des Planeten bei. Die Staaten sollten sie – wie den Tabak – am besten verbieten.

Unternehmen, die fossile Brennstoffe herstellen, seien die «Paten des Klimachaos». Und sie sollten in allen Ländern mit einem Werbeverbot belegt werden, ähnlich wie es für große Tabakkonzerne gelte.

Das sagte UN-Generalsekretär Antonio Guterres in einer Rede in New York. Die Energiekonzerne würden Milliardengewinne einstreichen, während sich in immer mehr Regionen der Erde klimabedingte Katastrophen ereignen.

Er rief diese Konzerne zu einer Kehrtwende auf: «Ihre enormen Gewinne geben Ihnen die Chance, die Energiewende anzuführen. Verpassen Sie sie nicht!» Im 21. Jahrhundert weiterhin auf fossile Energien zu setzen, sei etwa so klug, wie wenn man Ende des 19. Jahrhunderts in Hufeisen und Kutschenräder investiert hätte.

Die Banken forderte Guterres auf, fossile Energien künftig nicht mehr zu finanzieren. Auch die Werbewirtschaft und PR-Agenturen sollten sich überlegen, ob sie sich noch von den fossilen Energiekonzernen einspannen lassen wollen, um mit «Greenwashing»-Kampagnen den Klimaschutz zu hintertreiben. Letzten Endes schadeten sie sich damit selbst: «Fossile Brennstoffe vergiften nicht nur unseren Planeten – sie sind Gift für Ihre Marke.»

[...]

Kritik an CO2-Kompensation

Die aktuelle Klimapolitik der westlichen Staaten wird von Guterres eher indirekt kritisiert, etwa wenn er die Politiker auffordert, sich zu entscheiden, auf welcher Seite sie stehen wollen: «Wir, die Völker, gegen die Umweltverschmutzer und Profiteure.» Das Lieblingsinstrument der Klimapolitiker, die CO2-Kompensation, erhält von ihm eine knappe, aber deutliche Abfuhr: «Wir müssen uns von zweifelhaften CO2-Kompensationen fernhalten, die das Vertrauen der Öffentlichkeit untergraben und wenig oder gar nichts zum Klimaschutz beitragen.»

*

Naturschutz | BiodiversitätAkzeptanz

Naturschutz in Deutschland:

Kein Feiertag für Umweltschutz

Europa bekommt ein Naturschutzgesetz. Doch die besten Regeln nützen nichts, wenn sich keine Flächen für Naturparks finden oder die Menschen dagegen sind.

Es mangelt nicht an Wissen, Strategien oder Gesetzen. Das haben die Umweltminister der EU am Montag in Brüssel gezeigt, als sie nach einem fast einjährigen Tauziehen das Nature Restoration Law verabschiedeten. Mit diesem Gesetz soll die marode Natur Europas in den nächsten Jahrzehnten wieder in einen Zustand versetzt werden, der ein gutes Leben auch für künftige Generationen ermöglicht.

Das Gesetz wurde in den üblichen Lobby-Mühlen gemahlen, es wurde Teil eines politischen Machtkampfes, am Ende aber eben doch möglich. Das ist ein wichtiges Signal dafür, dass die EU-Institutionen den Schutz der Biodiversität und des Klimas nicht nachrangigen Interessen oder gar Machtspielchen opfern. In welcher Weise das Gesetz aber wirksam werden wird, ist allerdings fraglich.

Denn am Montag hat sich an einem Beispiel auch gezeigt: Dem Naturschutz mangelt es an Flächen, an Akzeptanz vor Ort. Das hat die Bevölkerung der Kreise Höxter und Paderborn eindrucksvoll mit der Ablehnung eines Nationalparks in ihren Kreisgebieten entschieden.

[...]

Die bewusste Ablehnung der Mehrheit, einen kleinen Teil der Landesflächen – die sich auch noch im Besitz des Landes NRW befinden – nicht mehr forstwirtschaftlich zu nutzen und im Sinne der Natur sich selbst zu überlassen, ist umso dramatischer. Denn alle Gesetze und Strategien nützen nichts, wenn sich keine Flächen finden, auf denen sie sich umsetzen lassen. Und so macht der gestrige Montag, der eigentlich ein Feier-Tag für mehr Umweltschutz hätte werden können, vor allem ratlos.

*

Grüne | FriedensbewegungEstablishment

Auch Stammwähler wandern ab

Die Misere der Grünen: Eine Partei ist völlig ratlos

Bei der Europawahl ist die Ökopartei auf 11,9 Prozent gefallen. Die Schlappe ist keine Eintagsfliege, sondern längst ein Trend. Der könnte sich bei den kommenden Landtagswahlen noch verschärfen.

Berlin. Bei den Grünen macht sich in diesen Tagen eine große Ratlosigkeit breit. „Ich find’s total schwer“, sagte eine Frau aus der Führungsriege nach dem Urnengang und meinte die Konsequenzen aus dem desaströsen Ergebnis bei der Europawahl, das sie mit 11,9 Prozent wieder auf das alte Niveau einer gehobenen Oppositionspartei katapultierte.

Die Grünen wissen spätestens jetzt, dass sie Druck von zwei Seiten bekommen: von jenen, denen sie, siehe Heizungsgesetz, zu grün sind – und von anderen, denen sie nicht grün genug sind. Damit sind unter anderem einstige Stammwähler gemeint, die entweder ins Lager der Nichtwähler oder zu Volt abgewandert sind. Blickt man auf die vorangegangenen Wahlen, ist jedenfalls eines klar: Das Ergebnis war keine Eintagsfliege. Der Niedergang ist ein Trend.

[...]

Der Klimaschutz ist durch das Heizungsgesetz und den polemischen Kampf dagegen in Verruf geraten. Die Co-Sprecherin der Grünen Jugend, Katharina Stolla, sagte eben erst, nicht zuletzt der Nachwuchs habe jetzt andere Sorgen, sprich: soziale. In der Flüchtlingspolitik gibt es bloß noch wenige, die die Fahne der Humanität entschlossen hochhalten: Filiz Polat und Julian Pahlke aus der Bundestagsfraktion etwa – oder der Europaabgeordnete Erik Marquardt. Als Friedenspartei gelten die Grünen hingegen schon länger nicht mehr, sondern als diejenigen, die wie Anton Hofreiter immer noch mehr Panzer für die Ukraine fordern ...
 

IMHO

Wer dem militärisch-industriellen Komplex nachrennt, gehört zum Establishment.

*

18. Juni 1999 (INES 2) Akw INES Kategorie 2 "Störfall"Shika, JPN

Falsche Handhabung führte zu einer Fehlfunktion der Steuerstäbe und löste eine unkontrollierte Kernreaktion aus.
(Kosten ca. 39,6 Millionen US$)

Nuclear Power Accidents
 

AtomkraftwerkePlag

Akw Shika (Japan)

Ab 1992 und 2005 wurden in Shika zwei Siedewasserreaktoren mit 540 und 1.206 MW Leistung betrieben. Nach dem schweren Erdbeben vom 16. Juli 2007 vor der japanischen Westküste wurden die beiden Reaktoren ab Dezember 2007 aus Sicherheitsgründen nachgerüstet. Am 18. März 2009 wurde in zweiter Instanz eine Klage japanischer Bürger wegen Sicherheitsbedenken und mit dem Ziel einer Stilllegung von Shika-2 abgewiesen ...

Störfall

Im Juni 1999 verrutschten an der Einheit Shika-1 drei von 89 Kontrollstäben von ihren normalen Positionen, wobei eine unkontrollierte Kettenreaktion bei der Kernspaltung ausgelöst wurde. Dieses Ereignis, das der Betreiber bis 2007 verheimlichte, wurde schließlich als Störfall der INES-Stufe 2 klassifiziert. Der Reaktor war deshalb von März 2007 bis Mitte Mai 2009 abgeschaltet. Der Vorfall wurde auf einen Fehler in einem Handbuch zurückgeführt ...
 

Wikipedia de

Kernkraftwerk Shika

Am 18. Juni 1999 kam es zu einem Zwischenfall, bei dem drei Steuerstäbe aus dem Kern entfernt wurden, statt einen hineinzufahren. Dies führte dazu, dass der Reaktor 15 Minuten nicht mehr kontrolliert werden konnte. All das wurde erst am 15. März 2007 bekannt, die Behörden waren nicht informiert worden.
 

Wikipedia en

Nuclear power accidents by country#Japan

Durch die falsche Handhabung einiger Steuerstäbe wurde eine unkontrollierte Kernreaktion ausgelöst.

Übersetzung mit https://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)
 

*

INES Kategorie ?18. Juni 1988 (INES ? Klass.?Tihange-1, BEL

Am 18. Juni 1988 kam es während des Betriebs des Druckwasserreaktors zu einem plötzlichen Leck in einem kurzen, nicht isolierbaren Abschnitt der ECCS-Rohrleitung (Emergency Core Cooling System). Die Leckrate lag in der Größenordnung von 1.300 Litern pro Stunde. Die Ursache des Lecks war ein Riss, der sich mit einer Länge von 9 cm an der Innenseite und 4,5 cm an der Außenseite durch die Wand der Rohrleitung zog. Das Risiko eines Rohrbruchs im Notkühlsystem ist beträchtlich, da bei einem Kühlmittelverlust kaltes Kühlwasser in das heiße System eingespritzt wird.
(Kosten ?)

Nuclear Power Accidents
 

AtomkraftwerkePlag

Tihange (Belgien)#Störfälle

Am 18. Juni 1988 wurde ein Leck im Notkühlsystem des Reaktorkerns entdeckt...
 

Die Liste der Störfälle im Akw Tihange in Wikipedia beginnt erst im Jahre 2002 ...

Wikipedia de

Kernkraftwerk Tihange#Störfälle,_Schäden_und_Reaktionen

Das Kernkraftwerk Tihange besteht aus drei Kraftwerksblöcken, die von 1975 bis 1985 ans Netz gingen ...
 

SPIEGEL-Report über verheimlichte KKW-Störfälle in aller Welt

»Mir läuft der kalte Schauer über den Rücken«

Haarscharf schlitterte die Menschheit schon mehrmals an der Katastrophe vorbei. Das enthüllen 48 Störfallberichte, die von der Wiener Internationalen Atomenergie-Organisation verheimlicht wurden: Pannen oft absonderlichster, profanster Art von den Vereinigten Staaten und Argentinien bis Bulgarien und Pakistan ...

*

INES Kategorie ? 18. Juni 1982 (INES ? Klass.?) Akw Oconee, USA

Die Speisewasser-Wärmeabzugsleitung im Druckwasserreaktor Oconee 2 war ausgefallen und hatte das thermische Kühlsystem beschädigt.
(Kosten ca. 12 Millionen US$)

Nuclear Power Accidents
 

*

INES Kategorie ?18. Juni 1978 (INES ? Klass.?) Akw Brunsbüttel, DEU


AtomkraftwerkePlag

Brunsbüttel_(Schleswig-Holstein)

Am 18. Juni 1978 traten zwei Tonnen radioaktiven Dampfes aufgrund eines Lecks im Frischdampfsystem ins Freie aus. Der Vorfall dauerte mehr als zwei Stunden. Die Sicherheitsmannschaft hatte mit Manipulationen die automatische Notabschaltung außer Kraft gesetzt, um dem Betreiber Millionenverluste zu ersparen. Vattenfall vertuschte den Vorfall tagelang, bis ein anonymer Anrufer die Öffentlichkeit informierte. Die Anlage stand nach dem Vorfall mehr als zwei Jahre still ...
 

Wikipedia de

Brunsbüttel#Störungen

Störungen und meldepflichtige Ereignisse

Stand 31. März 2016 gab es seit Inbetriebnahme 447 meldepflichtige Ereignisse, davon zwei mit erhöhten Radioaktivitätsabgaben ...

 


17. Juni


 

Parteiverbot | Verbotsantragfreiheitlich-demokratisch

Debatte um AfD-Verbot:

Die Demokratiefeinde aufhalten

Ein neues Bündnis aus Organisationen der Zivilgesellschaft fordert ein AfD-Verbot. Dafür sollen Mitstreiter im Bundestag gefunden werden. 

BERLIN taz | Kurz nach den hohen Wahlergebnissen der AfD bei den Europa- und Kommunalwahlen fordert ein neues Bündnis aus Verbänden, Vereinen und der Zivilgesellschaft ein bundesweites AfD-Verbot. Auslöser für die Kampagne waren die Enthüllungen der Correctiv-Recherche über rechte Remigrationspläne Anfang des Jahres. Julia Dück vom Bündnis „Menschenwürde verteidigen – AfD-Verbot jetzt“ sagte am Mittwoch in Berlin: „Die AfD ist eine konkrete Gefahr für unzählige Menschen in diesem Land. Es ist unsere moralische und verfassungsrechtliche Pflicht, einzuschreiten.“

Der Jurist Lukas Theune spricht sich zum Kampagnenauftakt ebenfalls für ein Verbot aus: „Die Erfolgsaussichten sind sehr gut.“ Er sieht den Artikel 21 Abs. 2 des Grundgesetzes verletzt. Darin heißt es, dass „Parteien, welche darauf ausgerichtet sind, die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen (…) verfassungswidrig sind“.

[...]

Der Jurist Lukas Theune sagt, dass ein entsprechender Entwurf in etwa einem Jahr bereit seien könnte. Bis dahin müssten Mitstreitende im Bundestag gewonnen werden, die den Antrag unterstützen, fügt Julia Dück hinzu. Das sei auch eine der zentralen Aufgaben für die nächsten Monate. Ein möglicher Unterstützer wäre der CDU-Abgeordnete Marco Wanderwitz. Er hatte angekündigt, noch vor der Sommerpause einen AfD-Verbotsantrag einzubringen.

Ein Verbot hätte weitreichende Folgen: Sollte das Bundesverfassungsgericht feststellen, dass die AfD gegen die Verfassung verstößt, müsste sich die Partei auflösen. Vermögen könnten beschlagnahmt werden, staatliche Gelder würden gestrichen.

*

Ukraine | FlüchtlingeBürgergeld

Bürgergeld für Ukrainer

Die Union hilft der AfD - und merkt es nicht einmal

Die Union macht Wahlkampf auf dem Rücken der ukrainischen Flüchtlinge. Das kann dramatisch nach hinten losgehen. Und es ignoriert einen zentralen Punkt: Ohne die Waffenlieferungen an die Ukraine gäbe es noch viel mehr Flüchtlinge in Deutschland.

Das Ergebnis der Europawahlen steckt auch der CDU in Ostdeutschland noch in den Knochen. Anders ist ein Vorstoß des brandenburgischen Innenministers Michael Stübgen nicht zu erklären.

Es passe nicht zusammen, "davon zu reden, die Ukraine bestmöglich zu unterstützen, und im gleichen Atemzug, fahnenflüchtige Ukrainer zu alimentieren", sagte der CDU-Politiker. Ins selbe Horn hatte bereits der bayerische Innenminister Joachim Herrmann gestoßen. Man müsse "klar sagen, dass Leuten, die sich der Wehrpflicht entziehen, kein Bürgergeld mehr gezahlt wird". An diesem Mittwoch soll der Vorstoß von Herrmann und Stübgen in der Innenministerkonferenz diskutiert werden.

[...]

Die Kombination aus ihrem Ja zur militärischen Unterstützung der Ukraine und einem Abschreckungskurs gegen ukrainische Flüchtlinge ist unglaubwürdig - und der Union nicht würdig.

Sie sollte damit aufhören, einer fiktiven Zielgruppe nach dem mutmaßlichen Mund zu reden. Und stattdessen damit anfangen, den Leuten eine andere Erkenntnis klarzumachen: Noch viel mehr Flüchtlinge werden aus der Ukraine nach Deutschland kommen, wenn es nach CDU-Politikern wie dem sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer geht. Der hat in seiner Regierungserklärung vor ein paar Tagen gesagt, man müsse darüber diskutieren, "ob es wirklich richtig ist, dass Deutschland so sehr Kriegspartei geworden ist". Kriegspartei geworden? Wer Putins Narrativ übernimmt, sollte sich nicht wundern, wenn am Ende die AfD profitiert.

*

Uran | hochangereichert | Garching

Forschungsreaktor Garching: Bund Naturschutz klagt wegen Uran

Der Streit um das hochangereicherte Uran im Garchinger Forschungsreaktor beschäftigt heute den Bayerischen Verwaltungsgerichtshof. Der Bund Naturschutz will den Einsatz des Materials verbieten lassen und hat deshalb geklagt.

Der Forschungsreaktor in Garching bei München steht seit Jahren still. Wenn er wieder anläuft, soll das mit hochangereichertem Uran – kurz HEU - geschehen. Der Bund Naturschutz (BN) will jedoch verhindern, dass dieses Material dort weiter eingesetzt wird. Am Vormittag begann die Verhandlung über die Klage des Bundes Naturschutz (BN) in Bayern am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof (VGH) in München.

Das hochangereicherte Uran ist seit Jahren ein Streitpunkt. Für den Bund Naturschutz ist es waffenfähiges Material und der Einsatz im Garchinger Reaktor der TU München (TUM) seit Jahren illegal. Denn nach der ursprünglichen Betriebsgenehmigung von 2003 hätte die Umstellung auf niedriger angereichertes Uran bereits bis Ende 2010 erfolgen müssen. Selbst eine weitere Frist bis 2018 sei inzwischen abgelaufen, und die Umsetzung werde immer noch weiter verzögert, monieren die Naturschützer ...

*

Atomwaffen | Aufrüstung | SIPRI

Bericht von Friedensforschern

Mehr einsatzbereite Atomwaffen auf der Welt

Die Zahl der einsatzbereiten Atomwaffen ist im vergangenen Jahr wieder gestiegen. Das geht aus dem Jahresbericht des Friedensforschungsinstituts SIPRI hervor. Erstmals sehe es so aus, als ob auch China Sprengköpfe einsatzbereit halte.

Aufrüsten scheint das Gebot der Stunde zu sein: Je angespannter die Weltlage, desto mehr gewinnen Nuklearwaffen wieder an Bedeutung, heißt es im SIPRI-Bericht. Zwar sei die Zahl atomarer Sprengköpfe insgesamt zurückgegangen, rechnet Analyst Dan Smith vor. Doch das hänge ausschließlich damit zusammen, dass Altbestände abgebaut würden.

Er schaut mit Sorge auf die Zahl der einsatzbereiten atomaren Waffen. Etwa 2.100 befänden sich in höchster Einsatzbereitschaft. Die Zahl wirklich akut verfügbarer Waffen habe zuletzt wieder leicht zugenommen, sagt er. "Das ist eine relativ neue Entwicklung seit zwei bis drei Jahren. Und das hat sich 2023 fortgesetzt", so Smith.

USA, Russland und China im Fokus

Die allermeisten dieser akut einsatzbereiten Waffen besitzen die USA und Russland. Neu sei, dass auch China in Friedenszeiten atomare Sprengköpfe in hoher Einsatzbereitschaft halte. Überhaupt sei China das Land, das seine Bestände am schnellsten aufrüste.

Dafür gibt es mehrere Gründe: China will den Status einer Großmacht erreichen - dazu gehören atomare Waffen. Dann bereitet sich China auf verschiedene Bedrohungen und Szenarien vor. Für jede Eventualität will man sich rüsten und das treibt die Zahl auch weiter nach oben. Und man will auf einen möglichen Überraschungsangriff vorbereitet sein, bei dem eigene Waffen zerstört werden könnten. Ein größerer Besitz könnte das erschweren.

Neun Länder besitzen Atomwaffen

Der wirtschaftliche Aufschwung Chinas sei ebenfalls ein Grund, weshalb das Land seit knapp 30 Jahren seine Militärausgaben kontinuierlich steigere. Insgesamt neun Länder besitzen Atomwaffen: Die USA und Russland, gefolgt von Großbritannien, Frankreich, China, Indien, Pakistan, Nordkorea und Israel ...

*

Atombomben Forschung und Fabrikation17. Juni 1997 (INES ? Klass.?Atomfabrik Arsamas-16, Sarow, RUS

Ein Techniker starb bei einer Kritikalitätsstörung im Atomforschungszentrum Arsamas-16 …
(Kosten ?)

Nuclear Power Accidents
 

Atomwaffen A-Z

Arsamas-16

Als Josef Stalin im Frühsommer 1945 von Präsident Truman über die ersten amerikanischen Kernwaffentests unterrichtet wurde, verzichtete er nach außen hin auf jede Reaktion. Er hoffe, die Amerikaner würden es verstehen, von der Waffe »einen guten Gebrauch zu machen« - mehr soll er nicht gesagt haben.

Hinter den Kulissen allerdings erhielt das Forscherkollektiv unter dem Kernphysiker Igor Kortschatow Order, das eigene Kernwaffenprogramm »maximal zu beschleunigen«. Mit einem gigantischen Aufwand an Personal und Material wurde das Projekt in Arsamas-16, dem Geburtsort der sowjetischen Atombombe südlich von Nishni Nowgorod, vorangetrieben. Am 29. September 1949 meldete die Nachrichtenagentur TASS, ein Kernsprengsatz sei erfolgreich getestet worden. (Quelle: Wolfgang Kötter, Freitag, Nr. 39, 17. 09 2004)

Da Stalin die Bombe so schnell wie möglich wollte, beachtete niemand den unverhältnismäßig hohen Aufwand für Material, Geld und Ressourcen. In der geforderten Menge konnten diese nur mit Hilfe von Zwangsarbeit gewonnen werden. Die Ressourcen fehlten dem Land außerdem beim Wiederaufbau nach dem Krieg ...
 

Wikipedia de

Sarow (Russland)

Im Kerntechnischen Institut wurden unter der Leitung von Juli Chariton die ersten sowjetischen Kernwaffen und auch unter Mitwirkung von Andrei Sacharow die größte je getestete Wasserstoffbombe (siehe „Zar-Bombe“) hergestellt ...
 

Die Zar-Bombe

Die AN602 war eine Wasserstoffbombe, die am 30. Oktober 1961 im Norden der Sowjetunion gezündet wurde. Sie erzeugte die größte jemals von Menschen verursachte Explosion.

Der Deckname lautete Wanja. Nach dem Zerfall der Sowjetunion verbreitete sich der Name Zar-Bombe ...

*

Der Atompilz steht für Atom- oder Wasserstoffbomben, auch im Rahmen von Tests17. Juni 1967 Chinas 6. Nukleartest Lop-Nor/Taklamakan, Xinjiang Nuklearwaffen-Testgelände

Chinas erster Test einer Wasserstoffbombe.

Seit 1945 gab es weltweit über 2050 Nuklearwaffentests ...

Die Nukleare Kette

Lop-Nor/Taklamakan (China)

Zwischen 1964 und 1996 führte die Volksrepublik China 45 Atombombenexplosionen in Lop Nor durch. Für die dort lebende ethnische Gruppe der Uiguren sind die durch radioaktiven Niederschlag herbeigeführten Krankheiten und Missbildungen zu einem relevanten Gesundheitsproblem geworden ...
 

Wikipedia en

Liste der Kernwaffentests in China

Die Liste der Atomwaffentests ist eine Auflistung der von der Volksrepublik China von 1964 bis 1996 durchgeführten 45 Atomtests, wobei 23 Tests oberirdisch durchgeführt wurden. Der 1. Test mit einer Sprengkraft von 22 kt wurde am 16. Oktober 1964 durchgeführt.

Am 17 Juni 1967 fand der erste Test einer chinesischen Wasserstoffbombe mit einer Sprengkraft von 3.3 mt statt ...

Übersetzung mit https://www.DeepL.com/Translator
 

Atomwaffen A - Z

Lop Nor Atomtestgelände, China

Auch wenn seit 1996 keine neuen Atomwaffentests mehr in China durchgeführt wurden, wird die verbleibende Strahlung radioaktiver Isotope wie Cäsium-137, Strontium-90 und Plutonium-239 die Menschen in der Region für weitere Generationen beeinflussen. Bislang verweigert China jegliche unabhängige Untersuchung hinsichtlich der Auswirkungen des Atomwaffentestprogramms auf Umwelt und Gesundheit, so dass die Betroffenen weiterhin um Anerkennung und Gerechtigkeit ringen müssen. Wie Hunderttausende andere Menschen weltweit sind auch sie zu Opfern der Atomwaffen geworden.

 


16. Juni


 

Wahleneinfache AntwortenMinderheit

Jungwähler in Deutschland:

Rechts ist jetzt en vogue

Warum wählen viele junge Leute die AfD? Fragen wir sie doch mal, zum Beispiel in Ilmenau. 

Ihre Rucksäcke über die Schultern gehängt schlendern vier Jugendliche die Straße entlang. Sie sind 16 Jahre alt und kommen gerade aus der Heinrich-Hertz-Schule. Eigentlich haben sie keine Lust darüber zu reden, warum so viele junge Menschen bei den Europawahlen rechts gewählt haben. Die Frage wird zunächst mit Lachen quittiert.

Er habe sein Kreuz irgendwo gemacht, sagt einer. Er habe überhaupt nicht gewählt, ein Zweiter. Ja, er habe AfD gewählt, sagt der Dritte unvermittelt. Weil er die Schnauze voll habe von den vielen Ausländern in seiner Klasse. Als Deutscher sei man da mittlerweile in der Minderheit.

Die Begegnung findet auf der Pörlitzer Höhe statt. Die Plattenbausiedlung am Stadtrand der thüringischen Kleinstadt Ilmenau sei ein sozialer Brennpunkt, sagen Mitarbeiter des Jugendtreffs Oase. Menschen mit wenig Geld leben dort, kinderreiche Familien. Und auch mehr Einwanderer und Geflüchtete aus Syrien und der Ukraine als unten in der Stadt. Rund 10 Prozent betrage der Ausländeranteil von Ilmenau, sagt der Sprecher der Stadtverwaltung, die vielen ausländischen Studenten auf dem Uni-Campus mitgezählt.

[...]

Auf der anderen Seite von Ilmenau befindet sich das Goethe-Gymnasium. Hinter der Lehranstalt, die sich in einem Villenviertel befindet, beginnt der Thüringer Wald. Zwei Schülerinnen und ein Schüler, 18 Jahre alt, stehen vor dem Gebäude. Erschreckend sei der große AfD-Anteil bei den Jungwählern, sind sie sich einig. Nein, eine Bildungsfrage sei das nicht. Auch am Goethe-Gymnasium gebe es AfD Wähler, aber das sei hoffentlich eine Minderheit. Beeinflussung durch das Elternhaus vermuten die drei als einen Grund. Dahinter stecke die Haltung, sich mit einfachen Lösungen zufriedenzugeben, sagt eine der Frauen. Genauso schlicht sei das wie die Slogans auf den AfD Plakaten. Diskussionen mit diesen Mitschülern hätten keinen Sinn. Auch in ihrer Freizeit gingen sie dem Thema Politik aus dem Weg, sagt der junge Mann. „Das führt zu nichts“.

*

Vereinigte Staaten verkomplizieren Visa für russische Wissenschaftler

Russische Physiker und das Problem mit dem US-Visum

Zu Beginn des russischen Krieges gegen die Ukraine wollten die USA Wissenschaftlern aus Russland die Einreise erleichtern. Doch russische Physiker berichten von hohen Hürden.

Nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine verschärften die Behörden in Russland Repressionen gegen Wissenschaftler. Häufig wurden vor allem Physiker wegen Hochverrats inhaftiert, wenn sie an internationalen Konferenzen teilnahmen oder für ausländische Fachzeitschriften schrieben.

Am Tag des russischen Überfalls auf die Ukraine im Februar 2022 veröffentlichten russische Forschende einen offenen Brief, in dem sie den Angriffskrieg verurteilten. Viele der rund 9000 Unterzeichnenden sind nun im Visier des russischen Geheimdienstes. Für sie wäre es eigentlich die beste Lösung, Russland zu verlassen.

Fast zur gleichen Zeit schlug das Weiße Haus dem US-Kongress vor, die Einreise russischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in die USA zu erleichtern. Die Visumspflicht sollte gelockert und Arbeitsgenehmigungen beschleunigt erteilt werden. Das sollte Forschende anlocken und das "Innovationspotential" des Kremls bei der Kriegsführung untergraben.

Doch die Gesetzinitiative scheiterte am Widerstand der Republikaner im Kongress. So berichtet es ein russischer Wissenschaftler, der zu seiner eigenen Sicherheit anonym bleiben will. Seine Informationen stammen von Kollegen an führenden Universitäten in den USA.

Einreise nur, wenn auch die Ausreise garantiert ist

Es lässt sich mit keiner offiziellen Statistik belegen, aber zahlreiche Berichte deuten darauf hin: Die Einreise in die USA ist für russische Physiker nach dem Überfall auf die Ukraine nahezu unmöglich geworden.

Michail Feigelman vom Landau-Institut für Theoretische Physik bei Moskau ist ein Beispiel. Er reiste im Frühjahr 2022 nach Warschau. Dort beantragte er im US-Konsulat ein Visum. Dafür konnte er eine Einladung seiner in den USA lebenden Tochter vorlegen. Wie fast alle Physiker in vergleichbaren Fällen wurde er gebeten, eigene wissenschaftliche Publikationen einzuschicken. Dieses Verfahren kannte Feigelman seit vielen Jahren - er hatte dann immer innerhalb weniger Wochen ein Visum bekommen. Doch nun lief es anders ...

*

ErneuerbareStromspeicher

Energiesystem

Warum es jetzt auch nachts Solarstrom gibt

Nach dem Siegeszug der erneuerbaren Energien bahnt sich gerade, von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, die nächste Energierevolution an: Solarstrom gibt es bald auch nachts, Windstrom bei Windstille. 

Stellen Sie sich vor, Sie verdienten Ihren Lebensunterhalt als Weizenhändler. Sie kaufen Weizen auf dem Weltmarkt ein und veräußern ihn dann wieder, natürlich mit Gewinn. Selbstverständlich streben Sie an, den Weizen möglichst teuer weiterzuverkaufen. Sie heben ihn also möglicherweise in einem Silo auf, bis die Preise steigen. Wenn die Miete für das Weizensilo niedriger ist als die Gewinnmarge, rechnet sich das.

Jetzt stellen Sie sich vor, der Weizen sei ab und an nicht nur billiger, sondern die Weizenpreise seien negativ. Sprich: Wenn Sie einem Produzenten seinen Weizen »abkaufen«, müssen Sie nicht bezahlen, sondern bekämen sogar Geld dafür, dass sie ihn abnehmen.

Negative Weizenpreise gibt es nicht, aber bei einer anderen Handelsware ist das anders: Weil gelegentlich mehr Strom verfügbar ist, als im Moment gebraucht wird, gibt es immer mal negative Strompreise, schon seit sechzehn Jahren. 2023 war das in etwa 300 Stunden der Fall.

Endlich wieder gute Nachrichten 

Kunden – oder Händler – bekommen in diesen Stunden Geld, wenn sie jemandem den überschüssigen Strom abnehmen. Das ist vor allem ein Beleg für die enorme Leistungsfähigkeit der erneuerbaren Energien. Von deren Kritikern wiederum wird dieser Umstand gern als Argument angeführt, warum ein auf Sonne und Wind aufgebautes Energiesystem nicht funktionieren könne. Wer will schon ein Produkt herstellen, für das er dann beim Verkaufen Geld bezahlen muss?

[...]

Große Unternehmen wie Enerparc aus Hamburg oder EnBW bauen jetzt schon ganz selbstverständlich große Solarparks in Kombination mit Stromspeichern. Damit kann man bei vorübergehenden Schwankungen in der Sonneneinstrahlung das Netz stabilisieren. Die wenigen Phasen im Jahr, in denen der erneuerbare Strom auch bei weiterem Ausbau wirklich nicht reichen würde, schrumpfen auf diese Weise immer schneller.

In Zukunft scheint die Sonne dann auch nachts – und auch Windstrom kann man selbstverständlich in Batterien speichern. Die »Innovation« im Energiemarkt, von der gerade die FDP immer so viel spricht, ist längst im Gang. Sie hat nur nichts mit Zeugverbrennen zu tun.

*

LobbyistenLieferketteKinderarbeit

Kinderarbeit – bei uns doch nicht?

Kinderarbeit wird meist mit Entwicklungsländern in Verbindung gebracht. Deutschland profitiert jedoch bis heute von der Ausbeutung von Kindern und will damit nichts zu tun haben.

Was hierzulande meist verdrängt wird, ist die Tatsache, dass Kinderarbeit in Deutschland auf eine lange Tradition zurückblicken kann. Kinder waren junge Erwachsene und wurden auch so eingesetzt. Auch die Kinder mussten für den Familienunterhalt aufkommen.

Das war in der Landwirtschaft normal und wurde auch während der Industrialisierung so gesehen. Kinder schufteten in der Fabrik. Dies war wichtiger als ein Schulbesuch. Kinder waren die billigeren Arbeitskräfte, die stundenlang gekrümmt zwischen Webstühlen hockten oder in die schmalen Schächte der Bergwerke krochen.

[...]

Mit der europäischen Lieferkettenrichtlinie wollte die EU den Anbietern hierzulande die Pflicht auferlegen, einen dokumentierten Blick auf die Arbeitsverhältnisse in ihren Lieferketten zu werfen. Das EU-Vorhaben, das ursprünglich strengere Grenzwerte vorsah und mehr Firmen betroffen hätte, wurde nicht zuletzt aufgrund der Opposition der deutschen FDP deutlich entkernt.

Im Hintergrund standen dabei Lobbygruppen wie die Familienunternehmer, die sich fundamental gegen eine Verantwortung deutscher Unternehmen für ihre Lieferketten auflehnten.

Menschen- oder gar Kinderrechte jenseits der theoretischen Bekenntnisse scheinen in der Praxis nicht zur Firmenkultur der Familienunternehmer zu passen, die ihre Präsidentin Marie-Christine Ostermann landauf landab durch alle Talkshows schicken, um Stimmung gegen eine Dokumentationspflicht der Lieferketten zu machen.

*

IsraelDemonstrationenNetanyahu

Wieder Demonstrationen in Israel

Proteste gegen Netanyahu und für Geiselfreilassung

In Israel haben erneut Zehntausende für die Freilassung der Geiseln im Gazastreifen und gegen die Netanyahu-Regierung demonstriert. Zuvor waren acht israelische Soldaten bei einem Einsatz in dem Palästinensergebiet getötet worden. 

Zehntausende Menschen haben in Tel Aviv und anderen israelischen Städten für die Freilassung der Geiseln im Gazastreifen demonstriert. Die Teilnehmer der Kundgebung in Tel Aviv verlangten, dass Ministerpräsident Benjamin Netanyahu den Gaza-Krieg beendet, damit ein Abkommen über die von der islamistischen Terrororganisation Hamas verschleppten Geiseln ermöglicht wird, wie das Portal "haaretz.com" berichtete.

Nach Darstellung des Forums der Geiselfamilien handelte es sich um den größten Protest seit Beginn des Gaza-Kriegs am 7. Oktober des Vorjahres. Damals hatten die Hamas und andere palästinensische Gruppen den Süden Israels überfallen, rund 1200 Menschen ermordet und weitere 250 als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt.

[...]

Die Hamas verlangt als Voraussetzung für einen Geisel-Deal ein Ende des Krieges oder zumindest eine Garantie dafür, dass Israel die Kampfhandlungen einstellt. Netanjahu ist dazu nicht bereit. Er will die Hamas wegen ihrer Verantwortung für das Massaker vom 7. Oktober ein für alle Mal vernichten.

*

INES Kategorie ?16. Juni 2005 (INES ? Klass.?) Akw Braidwood, IL, USA

Millionen Liter Tritium verseuchten Wassers wurden vom Frühjahr 1996 bis zum März 2006 aus dem Kernkraftwerk freigesetzt und kontaminierten die örtliche Wasserversorgung.
(Kosten ca. 48 Millionen US$)

Nuclear Power Accidents
 

AtomkraftwerkePlag

Braidwood

In den heißen Sommern der Jahre 2000 und 2012 musste der Betreiber Sondergenehmigungen einholen, um das AKW bei höheren Kühltemperaturen als ursprünglich vorgesehen betreiben zu dürfen.

Braidwood ist ein AKW, das von der Schließung bedroht war. Am 16. September 2021 unterzeichnete der Gouverneur von Illinois jedoch ein Energiegesetz, das für die gefährdeten AKW Braidwood, Byron und Dresden eine Finanzspritze in Höhe von 694 Mio. US-Dollar vorsieht.

Störfälle

2006 wurde Excelon angeklagt, vom Frühjahr 1996 bis zum März 2006 Millionen Gallonen mit Tritum verseuchten Abwassers in das Grundwasser geleitet zu haben, was der Betreiber erst im Dezember 2005 meldete.

Am 16. Juni 2005 trat beispielsweise Tritium aus dem AKW aus und kontaminierte die lokale Wasserversorgung; der Schaden verursachte Kosten von 48 Mio. US-Dollar. 

Im Juni 2011 wurde in den US-amerikanischen Medien berichtet, dass an 48 von 65 AKW-Standorten in den USA Tritiumlecks entdeckt wurden. Nach einer Liste vom Juli 2014 war auch Braidwood betroffen...
 

Langsam aber sicher werden alle relevanten Infos zu Störungen in der Atomindustrie aus Wikipedia entfernt!

Wikipedia de

Braidwood

Im März 2006 wurden mehrere Klagen gegen Exelon und Commonwealth Edison wegen Tritium-Freisetzungen in das lokale Wassersystem zwischen 1996 und 2003 eingereicht...
 

Wikipedia en

Nuclear power accidents by country#United_States

Aus dem Kernkraftwerk Braidwood von Exelon tritt Tritium aus und verseucht die örtlichen Wasservorräte.

Übersetzung mit https://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)
 

SPIEGEL-Report über verheimlichte KKW-Störfälle in aller Welt

»Mir läuft der kalte Schauer über den Rücken«

Haarscharf schlitterte die Menschheit schon mehrmals an der Katastrophe vorbei. Das enthüllen 48 Störfallberichte, die von der Wiener Internationalen Atomenergie-Organisation verheimlicht wurden: Pannen oft absonderlichster, profanster Art von den Vereinigten Staaten und Argentinien bis Bulgarien und Pakistan ...

 


Aktuelles+  Hintergrundwissen Seitenanfang

 

Aktuelles+

 

Raumfahrt | SatellitenOzonschicht | Raketenstarts

Starlink & Co.: Abstürzende Satelliten als große Gefahr für die Ozonschicht

Die Zahl der Satelliten steigt rasant und das soll sich noch beschleunigen. Das könnte zu einer Gefahr für die Ozonschicht werden, warnt ein Forschungsteam.

Satellitenkonstellationen wie Starlink von SpaceX könnten die Erholung der Ozonschicht gefährden und über Jahrzehnte für einen Abbau des Ozons in der Stratosphäre sorgen. Das hat eine US-amerikanische Forschungsgruppe ermittelt und erklärt, dass die Gefahr von den abstürzenden Satelliten ausgeht. Die hinterlassen schon jetzt immer mehr Aluminiumoxid, das direkt für einen Abbau der Ozonschicht verantwortlich sei. Weil die Partikel die schädlichen Reaktionen in der Atmosphäre aber lediglich auslösen und dabei selbst erhalten bleiben, handelt es sich um eine anhaltende Gefahr, welche die erreichten Erfolge beim Schutz der Ozonschicht gefährdet. Allein zwischen 2016 und 2022 habe sich die Menge der gefährlichen Oxide in den Atmosphärenschichten verachtfacht.

Immer mehr Satelliten, die viel schneller abstürzen

Gefährlich sind die Megakonstellationen aus tausenden Satelliten demnach aus zwei Gründen: Zum einen sorgen sie dafür, dass um die Erde viel mehr künstliche Objekte kreisen, als das je der Fall war – allein Starlink stellt aktuell etwa 6000 von 8100 aktiven Satelliten. Zum anderen kreisen die Satelliten, die die Erdoberfläche mit latenzarmen, schnellen Internetverbindungen versorgen sollen, in viel geringerer Höhe und verbleiben deshalb viel kürzer im Orbit. Das sorgt dafür, dass die viel zahlreicheren Satelliten auch viel schneller abstürzen und in der Atmosphäre verglühen, als das früher der Fall war. Um die Folgen zu ermitteln, hat das Forschungsteam um José Ferreira von der Universität Südkalifornien ermittelt, welche Folgen die Abstürze auf molekularer Ebene haben.

Wie die Forschungsgruppe ausführt, reagieren die Aluminiumoxidpartikel, die nach dem Verglühen der Satelliten übrig bleiben, nicht direkt mit dem Ozon. Stattdessen würden sie Reaktionen zwischen Ozon und Chlor auslösen, welche die Ozonschicht abbauen. Weil das Aluminiumoxid dabei nicht aufgebraucht wird, könne es in der Atmosphäre verbleiben und jahrzehntelang weitermachen, während es durch die Stratosphäre driftet. Hinzu kommt, dass das Aluminiumoxid nicht direkt nach dem Verglühen in der Stratosphäre auftaucht, sondern weiter oben in der Mesosphäre entsteht. Bis es die Stratosphäre erreicht, würden bis zu 30 Jahre vergehen. Der Abbau der Ozonschicht würde also erst beginnen, wenn die Megakonstellationen lange im All sind und wäre dann ein lang anhaltendes Problem.

Angesichts der Pläne für Megakonstellationen aus jeweils mehreren tausend Satelliten, könnte das darin verbaute Aluminium die Erfolge im Kampf zum Erhalt der Ozonschicht gefährden, so die Forschungsgruppe. Ermittelt hat sie demnach, dass schon 2022 die Menge des Aluminiums in der Atmosphäre fast um ein Drittel über dem natürlichen Niveau gelegen hat. Sollten die aktuellen Satellitenpläne umgesetzt werden, könnten die über 900 Tonnen an Aluminium, die jedes Jahr über der Erde abstürzen, dafür sorgen, dass jährlich 360 Tonnen an Aluminiumoxid in die Atmosphäre gelangen. Das wäre mehr als das sechsfache der natürlichen Menge und könnte für einen signifikanten Abbau der Ozonschicht sorgen. Vorgestellt wird die Arbeit im Wissenschaftsmagazin Geophysical Reserach Letters.

Weil die Ozonschicht einen besonders wichtigen Schutz für das Leben auf der Erde darstellt, könnten Änderungen daran schlimmstenfalls drastische Folgen haben. Durch den Ausstoß von Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKW) war sie erst Ende des vergangenen Jahrhunderts in Gefahr geraten, dank einer internationalen Zusammenarbeit konnte dagegen aber vorgegangen werden und inzwischen zeigen danach getroffene Maßnahmen Ergebnisse. Hat man sich bei der Untersuchung der Folgen des neuen Raumfahrtzeitalters bislang auf Raketenstarts beschränkt, zeigt die neue Arbeit, dass auch die Satelliten selbst eine Gefahr darstellen. Gleichzeitig ist sie nicht die erste Warnung vor möglichen unvorhergesehenen Folgen von Starlink.

Nicht die erste unvorhergesehene Gefahr

SpaceX baut Starlink seit 2019 auf, die tausenden Satelliten liefern inzwischen auf allen Kontinenten schnelle Internetverbindungen. Künftig sollen 30.000 Satelliten angeblich vor allem Regionen anbinden, bei denen konventionelle Technik nicht wirtschaftlich ist. Auch Unternehmen wie Amazon planen ihre eigenen Megakonstellationen. Kritik gab es anfangs vor allem an der Lichtverschmutzung durch die vielen am Himmel entlangziehenden Satelliten. SpaceX hat aber bereits zugesagt, diese Störungen zu verringern, wenigstens mit bloßem Auge sollen die Satelliten dann nicht mehr zu erkennen sein. Später war bekannt geworden, dass die Starlink-Antennen sogar die Wettervorhersage stören könnten.
 

IMHO

Jede technologische Entwicklung, insbesondere in der Raumfahrt, erfordert eine gründliche Abwägung der Risiken und Folgen sowie eine umfassende Klärung der Verantwortung. Sonst landen wir immer wieder im selben Dilemma wie bei der Atom- und Waffenforschung. (Hätte, hätte, Panzerkette)

Elon Musk ist mit seinen Unternehmungen zum reichsten Mann der Welt geworden. Ob er dieser Verantwortung gerecht wird, steht im wahrsten Sinne des Wortes in den Sternen.

Ich bin Optimist und schmiere dem Elon Musk mal ein wenig Honig um den Bart, indem ich behaupte: Ich traue dem Mann zu, auch aus diesem Problem ein profitables Geschäft zu entwickeln. Denn Satelliten einfach abstürzen zu lassen, ist nicht wirklich innovativ; sie einzusammeln und als Ressource in einer SpaceX-Fabrik im All oder auf dem Mond zu verwenden, wäre doch ein Ansatz, der auch ihm gut zu Gesicht stünde.

 


Aktuelles+  Hintergrundwissen Seitenanfang

 

Hintergrundwissen

Die Karte der nuklearen Welt

Es ist wirklich spannend, wie schnell der Perry-Rodan-Fanclub immer neue Probleme schafft ...

*

Die "Interne Suche"

Raumfahrt | SatellitenOzonschicht | Raketenstarts

1. Oktober 2023 - Chemikalienkonferenz endet mit Abkommen: Erstmals globale Regeln für Chemie

7. Februarr 2023 - Geld für Nordkoreas Atomprogramm - Kims Hacker stehlen 1,2 Milliarden Dollar

21. Mai 2022 - Thermische Stickoxide & CO2 So stark belasten Raketenstarts die Erdatmosphäre

19. Mai 2022 - Raumfahrt: Raketenabgase können die Atmosphäre schädigen

25. Februar 2021 - Plutonium-Batterien und radioaktive Verseuchungen

 

**

Die Suchmaschine Ecosia pflanzt Bäume!

https://www.ecosia.org/search?q=Raumfahrt+Raketenstarts

https://www.ecosia.org/search?q=Satelliten+Ozonschicht

 

**

ARD alpha

Weltraumtourismus

Den höchsten Preis bezahlt die Umwelt

7.000 Menschen boten mit, als Jeff Bezos vor seinem Weltraumflug einen Platz in seiner Raumkapsel versteigerte. Wird der 10-Minuten-Trip ins All der neue heiße Scheiß unter Bestverdienern? Und wie teuer wird das für uns alle?

Jeff Bezoz mit Blue Origin, Sir Richard Branson mit Virgin Galactic und Elon Musk mit SpaceX feierten sich 2021 als große Pioniere der privaten Raumfahrt. Wer mit ihren neuen Kapseln und Raketen ins All reisen will, muss einen hohen Preis zahlen. Doch was kostet so ein Kurz-Trip ins All uns alle? Wie umweltschädlich ist der Weltraumtourismus?

[...]

Ozonschicht: Von Raketenstarts geschädigt

Ob mit CO2 oder ohne: Raketentreibstoffe schädigen die Ozonschicht – und damit die dünne Schicht, die die Erde vor zu viel UV-Strahlung schützt. Selbst bei Wasserstoffantrieb der Raketen: Auch der entstehende Wasserdampf zerstört das Ozon. Und bildet nebenbei noch Wolken, die wiederum eine aktive Rolle im Klimawandel spielen, weil sie Wärmestrahlung auf der Erde zurückhalten.

Ioannis William Kokkinakis und Dimitris Drikakis von der Universität Nikosia in Zypern untersuchten mit Hilfe von Simulationen die Auswirkungen einer Abgasfahne während des Starts einer Falcon 9-Trägerrakete von SpaceX entlang der typischen Flugbahn in bis zu 67 Kilometer Höhe. Die Forscher stellten fest, dass in einer Höhe von zehn Kilometern und darunter thermische Stickoxide in der Atmosphäre zurückbleiben. Hinzu kommen erhebliche Mengen an CO2, die sich in über 50 Kilometer Höhe ansammeln und klimaschädliche Auswirkungen haben können.

Stickstoffhaltige Treibstoffe wie bei Bransons VSS Unity schädigen die Ozonschicht noch stärker. Bei der Verbrennung entstehen Stickoxide, die hier unten auf der Erde zur Luftverschmutzung beitragen. In den oberen Atmosphärenschichten, wohin zwei Drittel der Raketentreibstoffe gelangen, richten sie jedoch weitaus größere Schäden an, so die Geophysikerin Eloise Marais, die am University College London ein Forschungsprojekt zur Atmosphärenzusammensetzung und Luftverschmutzung leitet. Und dort halten sich die Schadstoffe mehrere Jahre lang. 

Kerosin: Schlimmer geht's immer

Sowohl bei Bransons Rakete als auch bei der Falcon 9 von Elon Musks Raumfahrtunternehmen Space X sind auch kerosinhaltige Raketentreibstoffe im Spiel. Die blasen das Treibhausgas CO2 direkt in die obere Atmosphäre, wo es bis zu 120 Jahre bleibt. Und wirkt. Dazu kommt noch eine erhebliche Menge an Ruß. Simulationen ergaben, dass Rußpartikel aus dem verbrannten Treibstoff in der Stratosphäre die Erde etwa 500 mal so effektiv erwärmen wie nahe dem Erdboden. Obwohl Raketen bisher nur 0,02 Prozent zum weltweiten Rußausstoß beitragen, machen sie schon sechs Prozent der Erderwärmung durch Ruß aus. Der deutsche Astronaut Matthias Maurer reiste übrigens ebenfalls mit einer Falcon 9 der Firma Space X zur ISS.

Aus Sicht von Umwelt- und Klimaschutz ist also jeder einzelne Raketenstart unerfreulich. Auch wenn manche davon den Klimaschutz als langfristiges Ziel haben, wie die Erdüberwachungssatelliten Sentinel ...
 

**

In den 1950er Jahren gab es 3 Starts von Trägerraketen, in den 2000er Jahren waren es bereits 85 und im Jahr 2023 wurden 221 Trägerraketen gestartet, die Tonnen von Material ins All brachten. Irgendwann kommt das alles wieder runter.

Wikipedia de

Liste der orbitalen Raketenstarts (2023)

Diese Liste führt alle 221 Trägerraketenstarts und -startversuche des Jahres 2023 auf, bei denen eine Erdumlaufbahn oder eine Fluchtbahn erreicht werden sollte. Atmosphärische und suborbitale Testflüge sind nicht enthalten. Bemannte Missionen, Erstflüge von Raketen und die Erstnutzung neuer Startplätze sind fett hervorgehoben.
 

Einträge in der Kategorie „Liste (Raketenstarts)
 

**

YouTube

Suche: Raumfahrt Raketenstarts Satelliten Ozonschicht

https://www.youtube.com/results?search_query=Raumfahrt+Raketenstarts

https://www.youtube.com/results?search_query=Satelliten+Ozonschicht
 

Wird in einem neuen Fenster geöffnet! - YouTube-Kanal "Reaktorpleite" Playlist - Radioaktivität weltweit ... - https://www.youtube.com/playlist?list=PLJI6AtdHGth3FZbWsyyMMoIw-mT1Psuc5Playlist - Radioaktivität weltweit ...

In dieser Playlist finden sich über 150 Videos zum Thema Atom*

 


Zurück zu:

Newsletter XXIV 2024 - 9. bis 15. Juni

Zeitungsartikel 2024

 


Für die Arbeit an 'THTR Rundbrief', 'reaktorpleite.de' und 'Karte der nuklearen Welt' braucht es aktuelle Informationen, tatkräftige, frische Mitstreiter und Spenden. Wer helfen kann, sende bitte eine Nachricht an: info@reaktorpleite.de

Spendenaufruf

- Der THTR-Rundbrief wird von der 'BI Umweltschutz Hamm' herausgegeben und finanziert sich aus Spenden.

- Der THTR-Rundbrief ist inzwischen zu einem vielbeachteten Informationsmedium geworden. Durch den Ausbau des Internetauftrittes und durch den Druck zusätzlicher Infoblätter entstehen jedoch laufend Kosten.

- Der THTR-Rundbrief recherchiert und berichtet ausführlich. Damit wir das tun können, sind wir auf Spenden angewiesen. Wir freuen uns über jede Spende!

Spendenkonto: BI Umweltschutz Hamm

Verwendungszweck: THTR Rundbrief

IBAN: DE31 4105 0095 0000 0394 79

BIC: WELADED1HAM

 


Aktuelles+ Hintergrundwissen Seitenanfang

***